Haesue Lee | viola,
Südkorea
„Gelobt für ihren ‚süßen Ton und ihre Fähigkeit, einen spannenden Dialog mit dem Orchester zu führen‘ (Süddeutsche Zeitung)“, hat die Bratschistin Haesue Lee sowohl beim 72. Internationalen Musikwettbewerb der ARD als auch beim Primrose International Viola Competition 2018 den ersten Preis und den Publikumspreis gewonnen und sich damit als eine der spannendsten Bratschistinnen ihrer Generation etabliert.
Bekannt für ihre magnetische Bühnenpräsenz, gab Haesue bereits im Alter von zwölf Jahren ihr Debüt in der Carnegie Hall. Sie trat als Solistin mit renommierten Orchestern auf, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Gürzenich-Orchester Köln, das Orchester der Staatsoper Hannover, das Münchner Kammerorchester, das Philadelphia Orchestra, das Berg-Sinfonieorchester und die Philharmonie Dessau-Anhalt. Sie war 2023/24 Artist-in-Residence beim Osnabrücker Sinfonieorchester. Ihre Auftritte führten sie in viele der weltweit führenden Konzertsäle, darunter die Carnegie Hall, das Seoul Arts Center, die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, die Liederhalle Stuttgart, das Kaufman Music Center und das Kimmel Center.
Haesues tiefste künstlerische Inspiration entspringt der musikalischen Zusammenarbeit. Als leidenschaftliche Kammermusikerin wurde sie eingeladen, an renommierten Veranstaltungsorten und Festivals wie dem koreanischen Präsidentenpalast „Blue House“, dem Marlboro Music Festival, dem Ravinia Festival und dem Bridgehampton Chamber Music Festival aufzutreten. In den vergangenen Spielzeiten tourte sie als Vertreterin des Curtis Institute of Music und der Preisträger des ARD-Wettbewerbs durch führende europäische Konzertsäle. Sie hatte das Privileg, mit vielen der heute renommiertesten Musiker zusammenzuarbeiten, darunter Tabea Zimmermann, Janine Jansen, Nobuko Imai, Kirill Gerstein, Vadim Gluzman, Gary Hoffman, Lynn Harrell und Miriam Fried.
Haesue studierte am Curtis Institute of Music bei Hsin-Yun Huang und Roberto Díaz. Ihren Masterabschluss erwarb sie bei Tabea Zimmermann an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik. Sie ist Stipendiatin der Kronberg Academy und wird vom Ono-Förderprogramm unterstützt.
Haesue spielt auf einer Bratsche von Gasparo de Salò aus dem Jahr 1590, die ihr von der Samsung Foundation als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.