Edgar Francis | viola,
Wales

Der walisische Bratschist Edgar Francis ist ein dynamischer Musiker, der stolz auf Einflüsse ist, die ein breites Spektrum an Genres und Epochen abdecken. Der erste Preis beim Internationalen Cecil-Aronowitz-Wettbewerb 2021 gab den Startschuss für eine rasant aufstrebende Karriere, und schon bald wird sein Debütalbum bei Champs Hill erscheinen.

Kammermusik ist seit seiner Kindheit Edgars Leidenschaft und führte ihn zu Festivals wie dem IMS Prussia Cove Open Chamber Music, Lockenhaus, Yellowbarn, Festivalta, Mendelssohn on Mull, North Norfolk Music Festival und Lewes Chamber Music Festival, wo er die Bühne mit dem Doric String Quartet, Anthony Marwood, Sheku-Kanneh Mason, Torleif Thedeen, dem Sitovetsky Trio, Alasdair Beatson und vielen weiteren wunderbaren Musikern teilte. Außerdem spielt er regelmäßig mit dem Kaleidoscope Collective, einem in Großbritannien ansässigen Kammerensemble mit einem Pool internationaler Musiker, die größte Freude daran haben, gemeinsam zu musizieren.

Da er sich nicht gerne in eine Schublade stecken lässt, ist Edgar auch als Solobratschist der Sinfonia of London tätig, einem handverlesenen Orchester unter der Leitung von John Wilson. Sie touren regelmäßig durch Großbritannien, unter anderem bei den BBC Proms, und haben eine Reihe preisgekrönter Alben bei Chandos aufgenommen.

Edgar hatte das Privileg, schon in jungen Jahren bei Sheila Nelson zu lernen. Anschließend besuchte er die Wells Cathedral School bei Matthew Souter, bevor er an der Royal Academy of Music in London zwei Studiengänge bei Juan-Miguel Hernandez und Helene Clement absolvierte. Auch die Anleitung durch alle Mitglieder des Doric String Quartetts und die stets brillante Nobuko Imai war von unschätzbarem Wert. Derzeit studiert Edgar in Basel bei Silvia Simionescu.